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BUCHTIPP !! Bücher, mal ganz anders…

Das Individuum, Manfred Teufel……

Über Manfred Teufel

Geboren 1960.

Wohnhaft in Österreich.

Schreibt Lyrik, Prosa, Essays,Theaterstücke.

Literarisch tätig seit 1983.

Findet die Nacht lebenswerter als den Tag.

Hat eine Vorliebe für Natur, Kunst, freien Geist und eine Abneigung gegen Machtideologien und Geistesgefängnisse aller Art.

Versteht das Leben als Möglichkeit, über sich hinauszugehen.

Gräbt gerne in den Tiefen, ohne nach vorletzten und letzten Wahrheiten zu suchen.

Liebt das Leise und meidet den Lärm.

Warum sind die Bücher von Manfred Teufel so besonders.

Er lässt sich von keinem Verlag diktieren, was er schreiben darf. Daher haben seine Bücher eine eigene Identität, eine eigene Handschrift.

In einem Winter Mitte der 1960er-Jahre verschwindet eine Gruppe junger Leute, drei Frauen und vier Männer, spurlos.Was als geheimes Abenteuer gedacht war, spielerisch und erfahrungshungrig, wird zu einem Grenzgang zwischen den Welten, zu einer Verlorenheit in den unbekannten Weiten zwischen der gewohnten Realität und dem unfasslichen Mysteriösen. Ein Ort der Ungewissheit, an dem sich Wirklichkeit und Mystisches, dem Verstand nicht Begreifliches vermischen zu einer Welt voller Rätsel und Unheimlichkeit. Ein Ort, an dem zu früheren Zeiten, abgeschottet gegen die Welt, der Wahnsinn gelebt hat – der diesen abseitigen Ort mit seinen alten Gemäuern vielleicht auch nie verlassen hat. Wer an einem solchen Ort das Abenteuer sucht, der kann ohne Absicht in sich die Geister wecken, die in den Tiefen des Menschen ihr ewiges Zuhause haben. Und dann stellt sich alle Wahrheit als das heraus, was sie schon immer war: Übereinkünftige Einbildung des Denkens. Ein Boden, auf dem nur stehen kann, wer den Blick auf ihn nicht wagt.Meist bleiben solche Fälle von spurlosem Verschwinden rätselhaft und ungeklärt und behalten ihr Geheimnis für sich. In diesem Fall aber ist es anders. Jahrzehnte nach diesem mysteriösen Ereignis bricht einer der Überlebenden, mittlerweile ein alter Mann, sein Schweigen und berichtet in diesem Buch davon, was damals wirklich vorgefallen ist.Ein spannendes, packendes Buch von der ersten bis zu letzten Seite. Geschrieben in einer Sprache, die Bilder macht. Ein Thriller ohne Blutrausch und Kriminalistik, aus dem wie verstörende Musik das Unbegreifliche mit unsichtbaren Händen herausgreift in die gemütliche Welt der scheinbaren Sicherheit, der wohllebigen Behaglichkeit, des geordneten Laufs der Dinge. Ein Buch, das verschlingen kann.

Was unterscheidet dieses Buch, diese Liebesgeschichte, von den anderen zahllosen Liebesromanen und Liebesgeschichten des Lebens und der Phantasie? Es ist vor allem eines: In diesem Buch wird nicht über eine Beziehung erzählt, sondern die Beziehung selber kommt zu Wort und berichtet in Tagebuchform aus ihrem wechselfälligen Leben.
Wenn sich zwei Menschen begegnen, vielleicht zufällig, ganz ungesucht, kann etwas geboren werden. Ein Kind mit ungewisser Herkunft und Zukunft. Niemand kennt seinen wirklichen Namen, mag man es im Überschwang auch Liebe nennen, niemand weiß, was daraus werden wird, etwas Langes oder Kurzes, etwas Starkes oder Hinfälliges, etwas Tiefes oder Seichtes, etwas Großes oder Kleines, etwas Zartes oder Grobes, etwas Schicksalhaftes oder Bedeutungsloses, etwas Himmlisches oder Höllisches.
Mitunter kann es ganz plötzlich dasein, dieses Kind, mitten hineingefallen ins Leben. Und jene, denen es geboren ist, wissen nicht, wie ihnen geschieht, wissen auch nicht, ob sie diesem Kind, das mehr fordert als sonst ein Kind, überhaupt gewachsen sind. Aber fragen auch nicht danach über all dem Glück und Lächeln, über all der süßes Berauschung und hoffnungsvollen Gewißheit, über all dem fröhlichen Sonnenschein und magischen Sternenhimmel, über all den helleren und dunkleren Seligkeiten, die es in ihr Leben und ihre Seele schüttet mit der unwiderstehlichen Macht der tiefsten Sehnsucht.
Auch wenn nie jemand weiß und wissen kann, was aus diesem Kind werden wird, so ist es doch den Herzen gewiß, trägt es doch stets den Schimmer der Ewigkeit in den Augen. Wie jedes Kind.

Sei es noch einmal gesagt, ehe Sie diesen vielfältig blühenden unverblümten Garten betreten: In diesem Buch wird nicht, wie sonst, über dieses geheimnisvolle Kind geredet, sondern das Kind redet selber. In all seiner Unbefangenheit.

Hinweis: Da es in diesem Buch nicht um Mord und Totschlag, Zerstörung und Vernichtung, Krieg, Terror, Horror, Blutrausch und Ähnliches geht, sondern um Liebe mit all ihren Erscheinungen und Randerscheinungen, ist es für Kinder und Jugendliche nicht geeignet!

(Diese Bücher sind zu finden bei kindle und Amazon)

5 Antworten auf „BUCHTIPP !! Bücher, mal ganz anders…“

Hi du, gefallen diese Bücher dir jetzt oder nicht? Ich bin immer auf der Suche nach neuem Lesestoff. Die Inhaltsbeschreibung ist ja exakt die aus Amazon, hast du die auch geschrieben? Und wie ist denn deine meinung dazu?

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Nein, schreiben tue ich keine Bücher, schaue kein TV und lese wenig. Es gibt dann aber so einige Ausnahmen, ein paar Filme die mich total ansprechen, weil sie einen aha Effekt hinterlassen. Good will hunting, die fabelhafte Welt der Amelie, Bleeb usw. meist etwas, das ein aha Effekt bei mir hinterlässt. Dies kann ich dann mehrfach wiederholen, entdecke neues und es wird mir nicht langweilig. Bei den Büchern des Autors musst Du darauf achten, was Dich interessiert, sie sind sehr tief hintergründig. Da mich z.B. die google „Verblödung“ der Menschheit weniger interessiert, war es zwar sehr passend geschrieben, aber für mich anstrengend zu lesen. Wem dies aber interessiert was dies mit uns so macht, wird wohl seine Erfüllung finden. Was ich auch sehr mochte, war Lilly, weil es den Werdegang einer Beziehung unter die Lupe nimmt. Man kann sich immer so schön selbst hinterfragen. Ich liebe auch Ajahn Brahms, weil , wenn man schon „viel begriffen hat“und weiß das man nichts weiß :-)) will man wohl diese ober flächige Berieslung nicht. Zumindest sind 97% des gebotenen im TV Müll. Man sieht es und es bewirkt nichts, ich meine es bewirkt keinerlei aha Effekt in mir..außer dass ich mir die Frage stelle, wofür ist der Mensch, Mensch. Was tut er mit seiner Genialität und wozu wäre er fähig, wenn er sich dafür interessieren würde, anstelle sich von sich ablenkt. Wie auch immer, ich warte gerade sehnsüchtig auf das neue Buch .Ich kann aber auch nicht sagen, komm wir schauen Bleeb an, oder sagen es ist gut oder schlecht, sehr viele interessiert es nicht. Celestene würden schon einige mehr ansehen, wobei da viel die Substanz von Bleeb drin ist. Die Masse spricht er zwar an, allerdings würde so wie er schreibt, die Masse ihn nicht verstehen und sich langweilen. Jetzt habe ich aber weit ausgeholt, auf jedenfalls warte ich gerade auf sein neues Buch, da es mich wahnsinnig interessiert und hoffe, dass es noch in diesem Jahr rauskommt. Aber abgehoben bin ich nicht Raumschiff Suprice ist so doof, dass ich ihn sicherlich schon 10 mal angesehen habe. Ich glaube ich bin mit meiner Sichtweise, kein guter Maßstab ob etwas gut oder weniger gut ist😂
Mein Vater liest Nietzsche, dies ist für mich keine leichte Kost und ich gebe mir auch nicht die Mühe mich hineinzulesen. Meine Mutter liest viel, aber nicht die von M. Teufel , sie fließen für sie nicht. Meine Tochter liest hauptsächlich Biografien und findet seine Bücher gut. Wie soll man sagen, etwas ist gut oder schlecht, wo wir doch alle so unterschiedlich sind. Wo wir doch alle so unterschiedlichen Gesichtspunkten haben und diese auch noch unterschiedlich gewichten. SWR4 oder SWR3, das kommt auf die persönliche Wellenlänge an. Deine eigene Frequenz. Wenn Du ein Buch von ihm haben möchtest, lese die Inhaltsangabe, wenn das nicht Dein Thema ist, wird es Dich vielleicht langweilen. Der Autor geht auf eine umspielte Weise sehr in die Tiefe, sodass es weniger auf die Handlung im Buch ankommt, sondern eher auf das, was er damit sagt bzw. was er anspricht. Er veranschaulicht „unser“ Handeln. Ob dies der Stil des Schreibens gefällt, kann ich Dir nicht sagen.
Kann ich fotografieren, ein Fotograf würde nein sagen😁und dennoch ist es mein Hobby.
Ob man etwas gut oder schlecht findet liegt immer am Betrachter, wichtig ist authentisch zu bleiben, auch wenn die Meinung der Masse lockt. Auch ein einzelner kann Recht haben, selbst wenn die anderen ihn derzeit noch nicht verstehen.

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