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Foto tüfteln, voher/nachher

14 Antworten auf „Foto tüfteln, voher/nachher“

Spielen kann und darf man. Gefällt es einem selbst, ok… doch wenn man seine Bilder veröffentlicht, muss man auch hin und wieder mit Gegenwind rechnen. Ich mache es kurz und schmerzlos: 🙂 Abgesehen, dass das Original 1 -1,5 Belichtungskorrekturwerte unterbelichtet ist, finde ich es um Längen besser als Dein „Kunst“ werk. Die Frage zum Schluss ist immer die Gleiche: WAS will man mit der Veränderung aussagen. Was soll sie bezwecken. Ein paar Worte dazu entschärfen so manche brenzliche Situation. Sorry, just my two Cent…

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Klar gibt es Gegenwind, ich mache mir da nicht so viele Gedanken. Ich muss kein Architekt sein um Sandburgen zu bauen, die können gefallen oder auch nicht. Ich habe nie gesagt, dass ich fotografieren kann, es ist nur Spaß. Weder mache ich mir Gedanken über Einstellungen, noch darüber was letztlich dabei raus kommt. Ist mir viel zu kompliziert. Für Fotografen oder Grafiker bin ich sicher ein großer Stümper aber ich mache hier ja keinen Wettkampf, selbst wenn ich der Letzte bin der ins Ziel läuft, darum geht es mir nicht. Wie ich auch sagte, getüftelt. Ich habe mir noch nie Gedanken gemacht, welche Kameraeinstellung jemand benutzt hat oder nicht, wo der Fotograf stand oder nicht, ob jemand Rechtschreibfehler macht oder nicht ob, jemand die richtige Grammatik gewählt hat oder nicht. Mir gefällt etwas oder nicht und manchmal entdecke ich sogar etwas, dass mich inspiriert, einen aha Effekt auslöst, sozusagen. Danke, dass Du Dir Zeit für mich genommen hast…jetzt habe ich gerade überlegt was ich Aussagen wollte, macht man sich so viele Gedanken beim Sandburgen bauen? Ich habe an einem alten Foto getüftelt und das war das Ergebnis, ein zweites mal würde ich es so nicht hinbekommen :-)))
Wäre aber eine Idee, sich nochmal das Foto vorzunehmen 😉

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🙂 Ich habe LIKE gedrückt. Weil es Deine Entscheidung ist. Ich habe Dich schon einmal gefragt, per mail, wie du tickst. Vielleicht ist es untergegangen, Dann hätte ich auch etwas völlig anderes geschrieben. Aber genau dieses Bild und ein voriges haben mich dazu angeregt überhaupt etwas zu schreiben. Denn diese Antwort jetzt, habe ich nicht erwartet. Es sind immer die gleichen Antworten, die man bekommt: Ich brauch kein Architekt zu sein um Sandburgen zu bauen, ich muss kein Koch sein um zu wissen, das mir das Essen nicht schmeckt. Ich habe sie im Laufe meines 30jährigen Fotolebens immer wieder gehört. Was mir aber jetzt zum allerersten mal über den Weg läuft ist:… „Weder mache ich mir Gedanken über Einstellungen, noch darüber was letztlich dabei raus kommt. Ist mir viel zu kompliziert… Zitat Ende. Bei mir war gerade DAS die Initialzündung, mich intensiver mit dem Fotografieren zu beschäftigen. Ich wollte ALLES wissen. Nur um festzustellen, das ich jetzt mit 61 Jahren, niemals ans Ende kommen kann… Die Foto-Welt ist so groß, so bunt, so vielfältig. Es geht dabei nicht um einen Wettkampf, obwohl ich sehr oft in einem stand, aber doch zumindest um einen Anspruch. Um seinen eigenen zumindest. So wenig kann es Dir doch nicht bedeuten. Obwohl:… Ich habe an einem alten Foto getüftelt und das war das Ergebnis, ein zweites mal würde ich es so nicht hinbekommen… Zitat Ende, Ist auch schon etwas, ein Unikat. Wir Fotografen wünschen uns Unikate, etwas, was kein anderer außer uns kann. Insofern bist Du auf dem richtigen Weg. Aber wie heißt es so schön: Man muss die Regeln kennen, bevor man sie bricht! So ist es auch mit der Belichtung. Aber gut. Ich will Dir nicht in Deine Vorstellung von Fotografie hinein quatschen. Wir würden eh nicht auf einen Nenner kommen. 🙂 Nur eine Frage habe ich noch: WAS ist es gewesen, dass Du meine Bilder likest… ?

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Hallo Reinhard, ich schreibe Dir hier, damit ich mich nie mehr wiederholen muss, einiges habe ich Dir ja schon im Kommentar Geschieben( Bild tüfteln).
Wie ich zum fotografieren kam und wie es sich so entwickelte und warum ich etwas like und welche Philosophie dahinter steht .Das alles hier obwohl ich mich recht ungern äußere, daher gibt es selten Texte.
Es begann irgendwann vor dem Jahr 2000, in Amerika. Wie immer fotografierte ich die typischen Urlaubsbilder. Da ich mich zu dieser Zeit noch mit Oldtimer beschäftigte, entstand zufällig ein Bild, das mich inspirierte, zu fotografieren, bis dato war es ein Nebeneffekt der Urlaube. Meine damalige Minolta war mein ganzer Stolz. Mit der Digitalsierung wechselte ich zu Canon und landete letztlich bei Nikon. Damals nicht groß durchdacht. Von Anfang an war mir aber klar, ich fotografiere um mir Bilder an die Wand zu hängen, ich möchte keine Diavorträge, keine Urlaubsalben usw. Bilder schmücken meine Räume, nicht nur als Bild auch als Decken, Kissen, Tassen. Das heißt mir gefallen manche Bilder so gut, dass ich sie gerne täglich um mich herum habe. Weihnachtgeschenke oder Geschenke generell die ich vergebe, sind meine Persönlichkeit, ich versuche, wünsche der anderen zu ergreifen ( weiß nicht ob ich immer richtig liege aber ich bin bemüht)
Somit ist Fotografie und ich, nicht so sehr getrennt voneinander, eher ein Teil von mir.
Auch wenn ich mich durch Fotografie äußere heißt das nicht, dass ich irgendwie festgelegt bin auf ein Thema, mich kann alles Mögliche gerade inspiriert haben. Bei jedem meiner Bilder müsste ich genau überlegen, was war es gerade. War es ein Datum, ein Thema, ein Bild was ich sah, etwas was ich gelesen oder gesehen habe, es kann quasi gerade alles gewesen sein, warum gerade jetzt dieses Bild entstand. Es kommt auch mal vor, dass etwas sehr tiefgründiges dahinter stand.
Für mich sind lange Texte lesen sehr anstrengend, wie auch Gebrauchsanweisungen, daher überfliege ich sowas meistens, eher frage ich jemanden der so etwas versteht, dann geht es bei mir recht flott.
Es gab einen Zeitpunkt da faszinierten mich Doppelbelichtungen, Picasa ( Bildbearbeitung) schaffte es aber nicht, ein Bild so zu erstellen, wie ich es gerne gesehen hätte. photoshop konnte dies, als ich aber das erste Mal photoshop öffnete, war mein Gedanke, Männersache und ich glaube ich rührte es viele Jahre nicht mehr an. Es gab viele Bildbearbeitungsprogramme, das eine konnte dies, das andere das und letztlich traf ich auch wieder auf photoshop. Ein guter Fotograf benötigt das wahrscheinlich gar nicht, mir geht es aber nicht ums fotografieren als Technik. Fotografieren ist Spaß und Zeitvertreib, der Flow über den so viele reden. Ich beherrsche bis heute weder Kamera noch Bildbearbeitungsprogramme. Mich inspiriert irgendetwas und ich schaue, wie ich das mit meinen Möglichkeiten umsetzen kann. Meist kommt etwas ganz anderes heraus, mitunter geht sogar der Grundgedanke verloren und dennoch habe ich Spaß daran und das Ergebnis gefällt mir. Wenn es vorkommt, dass mir weder das Bild noch die Bearbeitung gefällt, kann es immer noch vorkommen, dass es mich zu einem späteren Zeitpunkt inspiriert, man weiß nie. Wie ich sagte, es ist wie Sandburgen bauen, mal ist sie besonders schön, mal nicht, dann schüttet man alles wieder zusammen und fängt von vorne an. Ich bin weder Fotograf noch ein Künstler, vor 40 Jahren hätte mich eher Pipi Langstrumpf genannt. Ob das anderen gefällt oder nicht, man darf ja wegsehen.
Die dümmste Kritik ist die, die nicht inspiriert. Das ist scheiße und das. Nicht das ich einen Rat unbedingt befolgen würde aber, nur zu sagen, es ist nicht gut, inspiriert kein wenig. Über oder Unterbelichtet, ja ok..manchmal ist es halt so geworden. Ich bin überzeugt, jeder einzelne würde es ohnehin ganz anders machen. Mal fehlt die Geduld, mal das Wetter, mal das Objekt. Also versucht man mit den vorhandenen Gegebenheit etwas zu erschaffen. Das schlimmste wäre doch, nichts tun, ginge aber auch.
Warum ich liken:
Das hat auch ganz viele Gründe, mal hat mich etwas dazu gebracht, nachzudenken oder es hat geschafft das ich beginne, mich mit etwas zu beschäftigen. Mal stimme ich einer Sache zu, mal finde ich es nur schön. Manchmal denke ich, mein like könnte jemanden inspirieren weiter zu machen. Manchmal finde ich etwas genial. Ich finde mich darin, es hat meine Wellenlänge, es überzeugt mich oder es ist so schräg, dass es schon wieder gut ist. Grundsätzlich mag ich alle Bilder, schon allein darüber nachzudenken, warum macht das jemand.
Wie gesagt Schreiben oder viel lesen ist nur meins, wenn mich das Thema gerade brennend interessiert oder wenn etwas da war, das mich getickert hat, gerade dies zu lesen.

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Danke, Junimond… Du bist eine der ganz wenigen, die sich mir so öffneten. Und ich verstehe jetzt Deine Beweggründe, warum Du so handelst. Ich akzeptiere das und gleichzeitig schafft es mir nun ein neues Problem. Gibt es da vielleicht noch mehr von Deiner Denkweise, dann muss ich ein wenig selbst umdenken. Denn es gibt auch ein Gegenstück zu Dir: Mit ihr kann ich mich stundenlang über Bildgestaltung und deren Folgen unterhalten… 🙂 Übrigens, ich bin damals auch mit einer Minolta eingestiegen. Eine Minolta 7000. Sie hatte schon eine Programmautomatik, was mir den Einstieg und die Belichtungsproblematik viel schneller verstehen ließen. Das nur nebenbei… Ach ja, 🙂 …Wie gesagt Schreiben oder viel lesen ist nur meins, wenn mich das Thema gerade brennend interessiert… Zitat Ende. Aufgrund der Länge Deiner Antwort, nehme ich an, es hat Dich brennend interessiert? Junimond, langsam fängst Du an MICH zu interessieren… 🙂 Habe ein schönes Wochenende und vielleicht gibt es ja bald ein Wiederlesen-sehen-usw… 🙂

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